Lungenfibrose
Unter dem Begriff Lungenfibrose ("Narbenlunge") wird eine Vielzahl verschiedener Krankheitsbilder zusammengefasst. Diese haben gemeinsam, dass sie mit einem Umbau des Lungenbindegewebes – des Interstitiums – einhergehen. Deshalb spricht man auch von interstitiellen Lungenerkrankungen. Hintergrund ist oft eine chronische Entzündung. In deren Folge kommt es zu einer vermehrten Bildung von Bindegewebe. Diese Fibrosierung des zarten Lungengerüsts beeinträchtigt die Sauerstoffaufnahme, verringert die Dehnbarkeit der Lunge und führt so zu einer Verschlechterung der Lungenfunktion, die sich in Symptomen wie Luftnot und Reizhusten äußert.
Eine Lungenfibrose kann viele verschiedene Ursachen haben – von Schadstoffen in der Atemluft, über chronische Infektion und Systemerkrankungen wie der Sarkoidose bis hin zu bestimmten Medikamenten. Doch nur bei etwa der Hälfte der Betroffenen lässt sich die Erkrankung auf einen solchen konkreten Auslöser zurückführen. Bei jedem zweiten Patienten ist die Ursache hingegen nicht bekannt. Man spricht dann von einer Idiopathischen Lungenfibrose (IPF). Auf diese, bislang nicht ursächlich behandelbare Form der Lungenfibrose konzentriert sich die aktuelle Forschung.
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GRUNDLAGEN: Unter fibrosierenden Lungenerkrankungen oder Lungenfibrosen wird eine Vielzahl von unterschiedlichen Krankheitsbildern verstanden. Diese Krankheitsbilder gehen allesamt mit einem bindegewebigen Umbau des Lungengerüsts einher …weiter
VERBREITUNG: Zuverlässige Daten zur Häufigkeit der Lungenfibrose in Deutschland gibt es bislang nicht. Experten gehen von etwa 100.000 Betroffenen aus. Etwa die Hälfte der Patienten leidet an der idiopathischen Form ...weiter
RISIKOFAKTOREN: Abhängig von der Form gibt es unterschiedliche Risikofaktoren für eine Lungenfibrose. Bei der Jdiopathischen Lungenfibrose spielen vermutlich Umwelteinflüsse eine Rolle. Der einzig bislang bewiesene Risikofaktor ist das Rauchen ...weiter
FORSCHUNGSANSÄTZE: Die Krankheitsmechanismen der idiopathischen Lungenfibrose auf immunologischer und molekularer Ebene besser zu verstehen, um daraus neue Ansatzpunkte für eine Therapie abzuleiten – dies sind die Ziele. Erste Erfolge gibt es bereits …weiter
WEITERE INFOS: Informationen im Internet; Forschungseinrichtungen; Fachpublikationen; ...weiter
Quellen: |
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Letzte Aktualisierung: |
26.10.2011 |
Veranstaltungen
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