Wirkstoffforschung

Arzneimittel sind heutzutage – zumindest in den reichen Industrienationen – für die meisten Menschen etwas Selbstverständliches: Die schnell wirksame Tablette gegen Schmerzen, die entzündungshemmende Salbe bei Gelenkproblemen und die oft lebensrettenden Medikamente zur Behandlung schwerer Erkrankungen. Für viele Leiden gibt es inzwischen gut wirksame Präparate zur Vorbeugung, Linderung oder Heilung – oft in schier unüberschaubarer Anzahl. Trotzdem sind längst nicht alle Krankheiten mit Medikamenten heilbar, man denke nur an die vielen verschiedenen Formen von Krebs, an COPD, Lungenfibrose oder Asthma bronchiale und viele andere mehr. Darüber hinaus haben nicht wenige der verfügbaren Substanzen unerwünschte Nebenwirkungen und können daher nur eingeschränkt verordnet werden. Oder es breiten sich "neue Krankheiten"– wie vor kurzem die Schweinegrippe – oder resistente Erreger aus, gegen die es noch keine effektiven Medikamente gibt.
Aus all diesen Gründen ist die Forschung nach neuen, beziehungsweise verbesserten Wirkstoffen nach wie vor von größter Bedeutung. Allerdings: Der Weg zu einem neuen Medikament ist lang und kostenintensiv. Im Schnitt dauert es zwölf Jahre und kostet bis zu einer Milliarde Euro, einen neuen Wirkstoff bis zur Marktreife zu entwickeln.
Erfahren Sie mehr über...
- Grundlagen und Begriffe der Wirkstoffforschung
- Monoklonale und Trifunktionale Antikörper in der Wirkstoffforschung
- Zielstrukturen
- Die Suche nach Wirkstoffen
- Leitsubstanzen und Wirkstoffkandidaten
- Biologics
- Vorklinische und Klinische Studien von Phase I bis IV
Quellen: |
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Datum: |
20.12.10 |
Veranstaltungen
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