Allergisches Asthma

Allergisches Asthma beginnt meist in der Kindheit oder frühen Jugend. Aber auch bei Erwachsenen sind Allergien oft die verursachenden Faktoren für die Entstehung. In manchen Familien tritt die chronische Atemwegserkrankung gehäuft auf, da Gene eine entscheidende Rolle bei ihrer Entstehung spielen. Bei der allergischen Form des Asthmas kommt es zu einer allergischen Reaktion auf einen äußeren Auslöser (Allergen). Die Atemwege antworten mit heftiger Abwehr auf eigentlich ungefährliche Stoffe wie Blütenpollen, Tierhaare oder andere Stoffe aus der Umwelt. Das Immunsystem gesunder Menschen ignoriert diese Allergene, der Körper des Asthmatikers reagiert mit verkrampfter Atemmuskulatur oder zähem Schleim auf den Atemwegen.

Trotz intensiver Forschungsbemühungen gibt es bis heute keine Möglichkeit, Asthma zu heilen. Ziel ist es aber, den Betroffenen mit rechtzeitiger und richtiger medikamentöser Behandlung ein möglichst beschwerdefreies Leben mit uneingeschränkter körperlicher Leistungsfähigkeit zu ermöglichen. Mit einer allergenspezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung) kann in vielen Fällen das Immunsystem gegenüber Allergenen toleranter gemacht und die Symptome können abgeschwächt werden. Die wichtigste Voraussetzung für das Leben mit allergischem Asthma ist jedoch, dass die Patienten über ihre Krankheit genau Bescheid wissen.

In unserem aktuellen Monatsschwerpunkt erfahren Sie mehr zum allergischen Asthma.

Definition: Bei Patienten mit allergischem Asthma löst der Kontakt mit dem Allergen die Asthma-Symptome aus. Neben dieser akuten Reaktion kann sich bei allergischem Asthma über einen dauerhaften Entzündungszustand in den Atemwegen eine allgemein erhöhte Empfindlichkeit der Bronchien entwickeln. …weiter

Was passiert in den Atemwegen? Bei Asthmatikern herrscht in den unteren Atemwegen eine chronische Entzündung. Damit einher geht eine Überempfindlichkeit der Atemwege. …weiter

Risikofaktoren: Warum gerade ich, fragt sich mancher Patient nach der Diagnose Asthma bronchiale. Tatsache ist, dass es verschiedene Faktoren gibt, die zu einer Asthmaerkrankung führen. ...weiter

Diagnose: Erste Hinweise auf die Erkrankung erhält der Arzt bereits durch die Schilderung der Beschwerden. Erhärtet sich der Verdacht bei der Befragung und anschließenden körperlichen Untersuchung, erfolgt anschließend die Lungenfunktionsdiagnostik. ...weiter

Therapie: Asthma ist in der Regel durch Medikamente gut behandelbar. Durch eine individuell abgestimmte Behandlung lässt sich in den meisten Fällen weitgehende Beschwerdefreiheit erzielen. ...weiter

Spezifische Immuntherapie: Die sogenannte Hyposensibilisierung reduziert das Risiko für eine Verschlimmerung allergischer Beschwerden. ...weiter

Allergieprävention: In der gemeinsam von den führenden Fachgesellschaften verabschiedeten Leitlinie zur Allergieprävention sind einige Maßnahmen im Wesentlichen in Hinblick auf Lebensgewohnheiten und Ernährung zusammengestellt, die zum Schutz vor Allergien empfohlen werden.…weiter

Weitere Informationen: Informationen im Internet, Literatur, wichtige Adressen und Forschungseinrichtungen …weiter

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